Frau entsorgt Kornnatter in Zug-Mülleimer - Bundespolizei ermittelt wegen Tierschutzverstoß
Eine 37-Jährige versuchte, ihre Schlange in einem Mülleimer im Zug zu entsorgen. Die Bundespolizei fand das Tier in einem verknoteten Plastikbeutel.
Bundespolizisten haben am Bochumer Hauptbahnhof eine Kornnatter aus einem Mülleimer in einem Zug befreit.
Gegen 01:20 Uhr informierte der Zugbegleiter eines Regionalexpresses (RE 6) die Bundespolizei über ein Reptil im Zug. Eine Streife begab sich zu Gleis 3. Der Bahnmitarbeiter gab an, eine Frau habe versucht, die Schlange wieder einzufangen und anschließend in einem Abfalleimer zu verstauen. Bei der Überprüfung des Mülleimers einer Vierersitzgruppe fanden die Beamten in einem mittels Knoten verschlossenen Plastikmüllbeutel, eingequetscht zwischen Abfallresten, eine Schlange. Die Einsatzkräfte befreiten das Tier.
Die Tatverdächtige, eine 37-jährige Deutsche, konnte wenige Wagen weiter angetroffen werden. Nach erfolgter Belehrung gab die Bochumerin an, das Tier nicht mehr haben zu wollen. Bei der Schlange handele es sich um eine ungiftige Kornnatter, die sie seit einem Jahr besitze.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatzeit
- 03.08.2026 um 01:20 Uhr
- Tatort
- Bochum