Betrug durch Schockanruf in Krefeld

Mit der Lüge von einem tödlichen Unfall des Sohnes lockten Betrüger einen 79-Jährigen in die Falle und erpressten eine Kaution. Eine etwa 30-jährige Frau holte das Bargeld im fünfstelligen Bereich ab. Die Täter sind flüchtig, Zeugen werden gesucht.

KrefeldNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Am Freitag (6. März 2026) erhielt ein 79-jähriger Krefelder gegen Nachmittag einen Anruf, bei dem ein angeblicher Kriminalkommissar behauptete, dass der Sohn des Seniors bei einem Verkehrsunfall eine Person verletzt habe und nun festgenommen worden sei. Zur Freilassung des Sohnes müsse nun eine Kaution gezahlt werden. Gegen Abend erhielt der Krefelder einen weiteren Anruf, in welchem der angebliche Kriminalkommissar ihm mitteilte, dass die verletzte Person des Verkehrsunfalls nun verstorben sei und man eine Frau von der Staatsanwaltschaft vorbeischicken würde, die das Bargeld abhole. Kurz darauf stand die angebliche Staatsanwältin vor dem Haus des Seniors, die das Bargeld im fünfstelligen Bereich mitnahm. Erst am nächsten Tag fiel ihm der Betrug auf und er informierte die Polizei. Er beschrieb die Frau als circa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, mit schmaler Statur und südeuropäischem Erscheinungsbild.

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Quelle: Polizeipräsidium Krefeld