Kleinkind isst Giftköder in Monheim am Rhein
In Monheim am Rhein ermittelt die Polizei derzeit gegen Unbekannt, nachdem ein einjähriges Kleinkind am Dienstag (21. April 2026) Giftköder gegessen haben soll.
Folgendes war nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geschehen:
Eigenen Angaben zufolge hatte sich am Dienstagnachmittag (21. April 2026) eine 32-jährige Monheimerin mit ihrem ein Jahr alten Kind auf dem Ingeborg-Friebe-Platz vor dem Einkaufszentrum "Monheimer Tor" aufgehalten. Hierbei soll die Tochter rosafarbene Pellets auf dem Boden gefunden und in ihren Mund gesteckt haben.
Aufgrund des Verdachts, dass es sich bei den Pellets um Giftköder gegen Nagetiere gehandelt haben könnte, alarmierte die Mutter einen Rettungswagen, mit welchem das Mädchen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Hier wurde es vorsorglich und zur Beobachtung stationär aufgenommen - Lebensgefahr bestand nicht.
Zwei Tage später wurde die Polizei durch einen Post in den Sozialen Medien auf den Vorfall aufmerksam und leitete daher von Amts wegen ein Verfahren wegen des Anfangsverdachts einer gefährlichen Körperverletzung ein. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den Pellets tatsächlich um Ratten- beziehungsweise Mäusegift gehandelt hat.
Da bislang keinerlei Hinweise vorliegen, wer die Köder ausgelegt haben könnte, richtet sich das Verfahren der nun zuständigen Kriminalpolizei gegen Unbekannt. Auch die mögliche Motivlage ist noch unklar.
Glücklicherweise konnte das Kind das Krankenhaus am Donnerstagabend (23. April 2026) wieder verlassen.
Die Polizei fragt:
Quelle: Polizei Mettmann
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 1 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 21.04.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Monheim am Rhein