Brand in Polizeiunterkunft in Ramersdorf München

MünchenBayernVeröffentlicht am
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Am Sonntag, 15.02.2026, gegen 19:35 Uhr, vernahm ein 30-jähriger Polizeibeamter in der I. Bereitschaftspolizeiabteilung in München einen akustischen Rauchwarnmelder innerhalb der Polizeiunterkunft. Der Beamte wählte daraufhin den Feuerwehrnotruf. Zu diesem Zeitpunkt wurden drei weitere Polizeibeamte, zwei 23-Jährige und ein 34-Jähriger, ebenfalls auf die Situation aufmerksam.

Trotz eines massiven Rauchaufkommens betraten die drei Beamten gemeinsam das betroffene Unterkunftszimmer für Einsatzkräfte, um nachzusehen, ob sich in diesem Zimmer Personen befanden, was nicht der Fall war.

Die drei Polizeibeamten konnten das vollständig verrauchte Zimmer noch vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr München eigenständig wieder verlassen. Jedoch erlitten alle eine Rauchgasintoxikation, weshalb sie vom ebenfalls hinzugerufenen Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden.

Die beiden 23-Jährigen konnten nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, der 34-Jährige musste jedoch weiterhin stationär in ärztlicher Behandlung verbleiben.

Bei dem Löscheinsatz wurde zudem ein Feuerwehrbeamter leicht verletzt und ebenfalls zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der anschließenden Brandortbegehung konnte festgestellt werden, dass sich eine Powerbank selbst entzündet hatte. Durch die dadurch entstandenen Hitze ist es zu einer schlagartigen Brandentwicklung gekommen, die das Zimmer zum Teil beschädigte.

Der entstanden Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 13.

Quelle: Polizeipräsidium München