Festnahme wegen Haftbefehl an der Grenze - Ehefrau zahlt Geldstrafe
Bei einer Kontrolle an der A30 nahm die Bundespolizei am Samstagabend einen 52-jährigen Bulgaren mit Haftbefehl fest. Da er die geforderten 300 Euro nicht aufbringen konnte, zahlte seine Ehefrau den Betrag und ersparte ihm den Gefängnisaufenthalt.
Die Bundespolizei hat am Samstag an der deutsch-niederländischen Grenze einen mit Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Da der 52-Jährige die geforderte Geldstrafe selbst nicht begleichen konnte, besorgte kurzerhand seine Ehefrau den ausstehenden Betrag und ersparte ihm den Gefängnisaufenthalt.
Der Mann wurde am Abend gegen 18:15 Uhr im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze als Fahrer eines Fahrzeuges aus Bulgarien in der Kontrollstelle an der Autobahn 30 auf der Rastanlage Bentheimer Wald kontrolliert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Bulgaren ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Er war zuvor gerichtlich wegen Betruges verurteilt worden. Da er selbst den haftbefreienden Betrag von 300,00 Euro nicht aufbringen konnte, besorgte seine Ehefrau das Geld und ersparte ihm damit eine einmonatige Gefängnisstrafe.
Der Mann konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 52 Jahre, männlich, bulgarisch
- Tatort
- A30, Bad Bentheim