Zoll durchsucht zwei Bordelle und Privatwohnungen – Verdacht auf Sozialversicherungs- und Sozialleistungsbetrug
Die 44-jährige Betreiberin und ihr 50-jähriger Partner stehen im Verdacht, seit mindestens 2019 Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen zu haben.
Zahlreiche Einsatzkräfte des Zolls durchsuchen mit Unterstützung der Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft insgesamt fünf Objekte in Hannover und Umland, darunter zwei Bordelle.
Aufgrund einer Prüfung im März und weiterer Vorermittlungen besteht der Verdacht, dass die 44-jährige Betreiberin, ihr 50-jähriger Lebenspartner und ein 43-Jähriger mindestens fünf Personen, die in den Bordellen als Sicherheitspersonal oder Hausmeister arbeiten, seit mindestens 2019 ohne Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen beschäftigen.
Dem 50-Jährigen wurde bereits 2020 eine Gewerbeuntersagung ausgesprochen. Seine Partnerin führt offiziell die Geschäfte, es besteht jedoch der Verdacht, dass die Geschäfte faktisch durch den 50-Jährigen und den 43-jährigen Geschäftspartner geführt werden.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Hauptzollamt Hannover
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen, 44, 50, 43 Jahre
- Tatort
- Hannover