Betrug durch falsche Polizisten in Bergisch Gladbach
Durch eine fingierte Kaution für einen angeblichen Unfall ihres Lebensgefährten erbeuteten Betrüger bei einer 84-Jährigen hochwertigen Goldschmuck im fünfstelligen Wert. Ein unbekannter Mann holte die Beute ab. Zeugenhinweise nimmt die Behörde entgegen.
Gestern (22.04.) ist es erneut zu einem Betrugsdelikt gekommen, bei dem falsche Polizisten hochwertigen Goldschmuck einer Bergisch Gladbacher Seniorin erbeuten konnten.
Ein unbekannter Täter kontaktierte gestern Mittag telefonisch die 84-jährige Seniorin, gab sich als Polizeibeamter der Polizei Köln aus und verlangte als Kaution für die angebliche Festnahme ihres Mannes nach einem Verkehrsunfall 64.000 Euro Bargeld. Der Anrufer setzte die Geschädigte über circa zwei Stunden am Telefon immer mehr unter Druck und berichtete schließlich sogar davon, dass ein bei dem Unfall angefahrenes Kind zwischenzeitlich an den Folgen seiner Verletzungen verstorben sei.
Die Geschädigte übergab für die Freilassung ihres Lebensgefährten einer um 14:00 Uhr an der Wohnanschrift erschienenen männlichen Person ersatzweise ihren Goldschmuck mit einem Wert im fünfstelligen Bereich. Gegen 14:15 Uhr wurde sie von ihrem Lebensgefährten telefonisch erreicht. Erst in diesem Moment flog der Betrug auf und die Dame rief die Polizei hinzu. Es wurde eine Strafanzeige wegen vollendeten Betruges aufgenommen.
Den Abholer konnte die Geschädigte wie folgt beschreiben: männlich, circa 50 Jahre alt, vermutlich Deutscher, circa 170 bis 180 cm groß, Bart, braune Bekleidung.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 50 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 84 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 22.04.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Bergisch Gladbach
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 10,0k €