Betrug mittels falscher Identität auf Social Media in Ludwigshafen

LudwigshafenVeröffentlicht am
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Am Dienstag (06.01.2026) entdeckte ein 28-Jähriger über "Facebook Marketplace" eine Küche zum Verkauf und kontaktierte daraufhin den Verkäufer. Nachdem sich die Kommunikation auf den Messenger-Dienst "WhatsApp" verlagerte, erhielt der Kaufinteressent auf eigenen Wunsch ein Foto des Personalausweises sowie des Ausweisinhabers zwecks Authentifizierung.

Die geforderte Anzahlung in Höhe von 150 Euro überwies der 28-jährige Mann auf ein ihm mitgeteiltes Konto. Sodann bat der Verkäufer erneut um eine Überweisung in gleicher Höhe, da das zuvor benannte Konto seiner angeblichen Ehefrau gesperrt worden sei. Den bereits überwiesenen Betrag würde der Käufer am Folgetag zurückerhalten.

Daraufhin wurde der Kücheninteressent stutzig, verweigerte die Zahlung und fuhr kurzerhand an die Wohnanschrift des Verkäufers. Dort musste er feststellen, dass keine Küche zum Verkauf stand, es sich bei der dort angetroffenen Person nicht um den WhatsApp-Kontakt handelte und augenscheinlich "Identitätsklau" zum Zwecke von Online-Warenbetrug betrieben wurde.

Letztlich blieb es bei einem Schaden von 150 Euro, die durch den Mann überwiesen wurden.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Online-Betrug zu schützen:

Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz