Callcenter-Betrug in Montabaur - Rentner übergibt Goldbarren und Schmuck
Betrüger kontaktierten am Nachmittag telefonisch einen 87-Jährigen und gaben sich als Professor aus, der eine Angehörige behandle, die ein teures lebensnotwendiges Medikament brauche.
Am vergangenen Donnerstag, den 20.02.2025, kam es zu einem vollendeten Callcenter-Betrug in Montabaur-Horressen. Callcenter-Betrüger nahmen am Nachmittag des 20. Februar 2025 Kontakt mit dem 87-jährigen Geschädigten auf. Ein männlicher Betrüger gab sich als ein an der Charité tätiger Professor aus, der eine Angehörige des Geschädigten behandele, die ein teures lebensnotwendiges Medikament benötige. Nur mit diesem Medikament könne der sichere Tod in den nächsten 1-2 Monaten verhindert werden und der Geschädigte hierfür in Vorleistung gehen.
Letztlich übergab der Geschädigte diverse Goldbarren und Schmuck an einen unbekannten Tatverdächtigen, der wie folgt beschrieben werden kann:
Die Polizei warnt vor Schockanrufen! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte! Im Zweifel: Auflegen! Und wenden Sie sich an die Polizei unter der Notrufnummer 110. Im besten Fall unbekannte Rufnummern oder ausländische Rufnummern gar nicht entgegennehmen. Bei weiterem Informationsbedarf zur Beratung können Sie sich an das Beratungszentrum der Polizei wenden, die sie unter der Rufnummer 0261-103-51152 oder der E-Mail:[email protected].
Quelle: Polizeidirektion Montabaur
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 1 Person, 87 Jahre, männlich
- Tatort
- Horressen, Montabaur
- Motiv
- Raub