Betrug mit falschen Polizeibeamten in Gifhorn - 25.000 Euro erbeutet
Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus und behaupteten, die Tochter der über 80-jährigen Frau habe einen tödlichen Unfall verursacht. Die Frau übergab Geld und Schmuck im Wert von über 25.000 Euro an einen Kurier, der sich Richtung Lehmweg entfernte.
Mit der Betrugsmasche des sogenannten "Falschen Polizeibeamten" waren gestern Betrüger in Gifhorn erfolgreich. Am Nachmittag riefen sie bei einer über 80 Jahre alten Frau an. Im Gespräch gaben sie vor, dass die Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem jemand gestorben sei. Damit die Tochter nicht ins Gefängnis müsse, sei eine Zahlung von 80.000 Euro nötig. Die erschrockene Frau gab an, nicht über so viel Geld zu verfügen. Daraufhin fragte der angebliche Polizist nach Schmuck oder Münzen. Wenig später holte ein angeblicher Kurier der Polizei die Wertgegenstände ab. Dieser Mann erklärte, dass alles schnell gehen müsse, da das Amtsgericht bald schließe. Die Frau übergab daraufhin Geld und Schmuck im Wert von über 25.000 Euro.
Bei einem anschließenden Telefonat mit dem Schwiegersohn erkannte die Frau, dass sie auf Betrüger hereingefallen war. Der angebliche Kurier wurde als circa 20 Jahre alt, schlank und etwa 185 cm groß beschrieben. Er hatte helle Haut, sprach akzentfrei Deutsch und trug schwarze Kleidung sowie eine dunkle Wollmütze. Nach der Abholung im Käthe-Kollwitz-Ring entfernte er sich in Richtung Lehmweg.
Präventionstipps der Polizei:
Quelle: Polizeiinspektion Gifhorn
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, circa 20 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, über 80 Jahre, weiblich
- Tatort
- Käthe-Kollwitz-Ring, Gifhorn
- Schaden
- 25,0k €