Hundebiss in Regionalbahn - Fahrlässige Körperverletzung
In einer Regionalbahn biss ein unangeleinter Hund am Sonntagabend einer 25-jährigen Mitreisenden in die Wade, woraufhin sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Halter wurde nach dem Vorfall kontrolliert und wegen einer offenen Haftstrafe belangt.
Am Sonntagabend nutzte ein 35-jähriger Deutscher eine Regionalbahn zwischen Eisenach und Bebra. Er führte einen Hund mit sich, der zwar angeleint war, jedoch keinen Maulkorb getragen hat.
Im Verlauf der Fahrt kam zu einem Biss gegenüber einer Mitreisenden. Zum Halt in Gerstungen wurde ein Notarzt hinzugerufen, der den Biss in die Wade erstversorgt hat, bevor die geschädigte 25-Jährige in ein Krankenhaus gebracht worden ist.
Bundespolizisten befragten Zeugen und den Hundehalter zum Hergang. Gegen den Letztgenannten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen dem Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
Der Sachverhalt war damit jedoch noch nicht beendet. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes wurde die Streife der Bundespolizei auf eine justiziell erlassene Strafvollstreckung aufmerksam. Wegen einer Verurteilung in einem Betrugsfall ist bei ihm ein vierstelliger Geldbetrag abzuschöpfen. Der Mann hatte knapp 1300 Euro bei sich. Ihm wurden etwas mehr als 1100 Euro abgenommen. Er konnte seine Fahrt im Anschluss fortsetzen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 25 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 01.03.2026 um 20:00 Uhr
- Tatort
- Gerstungen