Durchsuchung wegen Verdacht Kinderpornografie im Landkreis Landshut
Wegen des Verdachts der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte über einen gekauften Spiele-Account durchsuchte die Kripo am Montag die Wohnung eines 17-Jährigen. Belastende Beweismittel wurden nicht gefunden. Ob der Inhaber mitwirkte, bleibt unklar.
LKR. LANDSHUT. Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Landshut haben am Montag, 07.04.2025, eine Wohnung wegen des Verdachts des Verbreitens kinderpornographischer Inhalte durchsucht.
Nach dem Ergebnis der bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen erwarb ein 17-jähriger aus dem Landkreis Landshut von einem Bekannten im Oktober vergangenen Jahres einen Onlinespiele-Account, da dieser zum Zeitpunkt des Erwerbs eine entsprechende Höhe an sog. und in der Gamer-Szene begehrten „Scorepunkten“ aufwies.
In der Folge wurde der Account über den Spieleanbieter gesperrt, da mutmaßlich durch einen Unbekannten von dem erworbenen Account kinderpornographische Inhalte verbreitet worden sein sollen.
Am Montag, 07.04.2025 haben Ermittler einen von der Staatsanwaltschaft Landshut beantragten Durchsuchungsbeschluss an der Wohnanschrift des 17-Jährigen vollzogen. Beweismittel, die den anfänglichen Verdacht bestätigten, wurden dabei nicht aufgefunden.
Da die Ermittlungsbehörden in derartigen Fällen ein Mitwirken des aktuellen Account-Inhabers beim möglichen Verbreiten von Kinder-/oder Jugendpornographie nicht ausschließen können, kommen Ermittlungsmaßnahmen, wie eine Durchsuchung nach möglichen Beweismitteln, auch gegen den jeweiligen Nutzer eines Accounts in Betracht.
Das Polizeipräsidium Niederbayern appelliert in derartigen Fällen
Veröffentlicht: 08.04.2025, 15.55 Uhr
Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 17 Jahre, männlich
- Tatort
- Landshut