Niederländer (45) sitzt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Haft - sein Chef zahlt 4000 Euro und holt ihn raus
Bei einer Kontrolle auf dem Rastplatz Bunderneuland an der A280 fiel der Haftbefehl auf. Trotz Nachtzeit erreichte der 45-Jährige seinen Chef, der 4000 Euro Strafe und knapp 100 Euro Kosten zahlte.
Ein Anruf mitten in der Nacht bewahrte einen 45-Jährigen vor knapp zwei Monaten Gefängnis - sein Chef legte 4000 Euro auf den Tisch.
Bundespolizisten kontrollierten den Fahrer eines Renault Express gegen 1:20 Uhr in der Nacht zum Mittwoch auf dem Rastplatz Bunderneuland an der A280. Bei der Personenüberprüfung stellten sie fest, dass gegen den Niederländer ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Verden vorlag - er war zuvor gerichtlich wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden.
Nur die Zahlung einer Geldstrafe von 4000 Euro konnte den Gefängnisaufenthalt abwenden. Trotz Nachtzeit gelang es dem Mann, seinen Chef zu erreichen, der den haftbefreienden Betrag und knapp 100 Euro Verfahrenskosten entrichtete.
Außerdem interessierte sich die Justiz in zwei weiteren Fällen für seinen Aufenthaltsort. Anschließend setzte der 45-Jährige seine Reise fort.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 45 Jahre, männlich, niederländisch
- Tatort
- A280, Bunde