Zwei Fluchtversuche im Gelsenkirchener Hauptbahnhof — Männer per Haftbefehl gesucht
Am 8. August versuchten zwei Männer unabhängig voneinander, sich am Hauptbahnhof Gelsenkirchen durch Flucht polizeilichen Kontrollen zu entziehen. In beiden Fällen beendeten die Einsatzkräfte, einmal mit Hilfe eines aufmerksamen Bürgers, die Fluchtversuche. Beide Männer wurden per Haftbefehl gesucht.
Gegen 00:05 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten einen 37-jährigen Deutschen im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Während der Überprüfung ergriff der Mann aus Warendorf unvermittelt die Flucht. Ein Reisender reagierte umgehend und hielt den Flüchtigen fest. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 37-Jährige aktiven Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Die Beamten fesselten den Mann und brachten ihn anschließend in das Bundespolizeirevier in Gelsenkirchen. Ein Abgleich der Fingerabdrücke enthüllte schließlich den vermeintlichen Grund für seine Flucht. Gegen den Warendorfer lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen wegen gefährlicher Körperverletzung vor. Der Beschuldigte hat aus einer ursprünglichen Gesamtfreiheitsstrafe von eineinhalb Jahren noch eine Restfreiheitsstrafe von 60 Tagen zu verbüßen. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurde er direkt in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 08.08.2026 um 00:05 Uhr
- Tatort
- Gelsenkirchen