Autokauf-Betrug in Hagenow - 30-Jähriger verliert 46.000 Euro und Fahrzeug
Ein 30-Jähriger kaufte über Kleinanzeigen einen Mercedes für 46.000 Euro mit offenbar gefälschten Papieren. Das Auto war ein gestohlen gemeldeter Mietwagen und wurde in Hagenow sichergestellt. Gegen den Verkäufer wird wegen Betrugs ermittelt.
Als ein 30-jähriger Mann aus der Region Hagenow am Mittwoch seinen kürzlich erworbenen PKW zulassen wollte, stellte die Polizei den Mercedes-Benz sicher. Den bisheriger Erkenntnissen zufolge hatte der 30-Jährige Anfang der Woche in Hamburg/Barsbüttel einen PKW Mercedes-Benz GLC (Erstzulassung 2025) erworben, den er zuvor, von einer Privatperson angeboten bei Kleinanzeigen und Mobile.de, gefunden habe. Aufgrund des lukrativen Angebotes über 46.000 Euro willigte der Käufer ein und erhielt dazu die offenbar gefälschten Zulassungsbescheinigungen Teil I und II sowie einen Fahrzeugschlüssel. Den anderen Schlüssel habe der Verkäufer zuhause vergessen und würde ihn im Anschluss nachsenden wollen. Was der Käufer zu diesem Zeitpunkt wohl nicht ahnte: das Fahrzeug war eigentlich ein gestohlen gemeldeter Mietwagen und wurde am Mittwoch durch den Vermieter in Hagenow vor der Zulassungsstelle geortet. Dort konnten die Beamten den PKW sicherstellen und im Anschluss an den Vermieter übergeben. Nach dem ihm vorgetragenen polizeilichen Erkenntnissen und dem ihm entstandenen finanziellen Schaden wirkte der 30-Jährige sichtlich aufgelöst. Gegen den Verkäufer wird nun wegen Betruges, Hehlerei sowie Urkundenfälschung ermittelt. Zudem gehörten die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen zu einem PKW Dacia, dessen Fahrzeughalter im Raum Hamburg gemeldet ist.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 30 Jahre, männlich
- Tatort
- Hagenow
- Schaden
- 46,0k €