Festnahme wegen Haftbefehls bei Anzeigenerstattung in Freiburg
Ein 24-Jähriger wollte eine Anzeige wegen seines gestohlenen Rucksacks erstatten. Dabei stellten die Beamten einen seit zwei Wochen offenen Haftbefehl fest. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Weil man ihn am Hauptbahnhof bestohlen hatte, erstattete ein Mann Anzeige bei der Bundespolizei. Da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, erfolgte die Festnahme und Einlieferung in ein Gefängnis.
Am Dienstag (02.09.2025) wollte der 24-Jährige beim Bundespolizeirevier Freiburg im Breisgau, eine Anzeige wegen des Diebstahls seines Rucksacks erstatten. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes mit ungeklärter Staatsangehörigkeit stellten die Beamten fest, dass seit zwei Wochen ein Haftbefehl gegen ihn zu vollstrecken war. Wegen Diebstahls verurteilte ein Gericht den Gesuchten im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe in Höhe von 200 Euro. Da dieser weder die Justizschuld beglich, noch die Ersatzfreiheitsstrafe antrat, schrieb ihn die Staatsanwaltschaft zur Fahndung aus. Da er vor Ort die geforderte Summe nicht bezahlen konnte, erfolgte nach der Strafanzeigenaufnahme die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 24 Jahre, männlich
- Tatort
- Freiburg im Breisgau