Phishing mit britischer Reisegenehmigung - Frau zahlt auf gefälschter Website
Eine 42-Jährige aus dem Landkreis Gießen landete Anfang April bei der Suche nach der britischen digitalen Reisegenehmigung ETA auf einer gefälschten Website und bezahlte dort 99 Dollar per Kreditkarte. Sie ließ die Karte sperren und erstattete Anzeige.
Landkreis Gießen: Achtung Phishing! Die Polizei warnt vor neuer Masche!
Die Polizei warnt vor betrügerischen Internetseiten im Zusammenhang mit der sogenannten "Electronic Travel Authorisation" (ETA). Wer nach Großbritannien einreisen will, benötigt seit Anfang April die digitale Reisegenehmigung ETA.
Betrüger nutzen offenbar dieses Verfahren aus, um potentiellen Touristen und Touristinnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und von diesen Daten abzugreifen. Diese Erfahrung musste eine 42-jährige aus dem Landkreis Gießen Anfang April machen.
Zunächst gab die Frau in diesem Zusammenhang ein paar Wörter in die Suchmaschine ein und landete offenbar nicht auf einer seriösen Internetseite. Die 42-Jährige reichte auf dieser täuschend echt gestalteten Website eine Bewerbung für ein Touristenvisum für Großbritannien ein. Dafür fiel eine Gebühr in Höhe von 99 $ an, die sie über eine Kreditkarte bezahlte. Zudem musste sie für die Bewerbung ein Foto sowie eine Seite ihres Reisepasses hochladen. Daraufhin erhielt sie einen Tag später, eine Bestätigung über ihr gültiges Visum, welches ihr allerdings auffällig erschien. Sie ließ die Kreditkarte sperren und als sie die Website erneut aufrief, zeigte ihr Virusprogramm an, dass es sich dabei um eine Phishingseite handeln würde. Die 42-jährige erstattete in der Folge Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei warnt vor dieser Masche und gibt folgende Tipps:
Sabine Richter, Pressesprecherin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 42 Jahre, weiblich
- Tatort
- Gießen