Versuchter Betrug in Mainz - Falsche Rechnung vom Amtsgericht
Eine gefälschte Rechnung des Amtsgerichts über 1000 Euro für eine angebliche Eintragung erhielt eine Frau am Montagvormittag. Da die Forderung an ihre verstorbene Mutter ging und auf ein spanisches Konto führen sollte, blieb der Betrug erfolglos.
Eine Zeugin erschien am Montagvormittag bei der Polizei und meldete einen versuchten Rechnungsbetrug. Nach ihren Angaben erhielt sie eine vermeintliche Rechnung des Amtsgerichtes über einen Betrag in Höhe von 1000 Euro. In dem Schreiben wurde sie aufgefordert, den genannten Betrag für eine angebliche Eintragung beim Amtsgericht zu überweisen. Auffällig war hierbei, dass das Schreiben an ihre bereits verstorbene Mutter adressiert war. Zudem sollte die Überweisung auf ein spanisches Konto erfolgen. Die Zeugin erkannte die Unstimmigkeiten und nahm daraufhin Kontakt mit dem Amtsgericht auf. Dort wurde ihr bestätigt, dass es sich um ein betrügerisches Schreiben handelt. Ein finanzieller Schaden entstand nicht, da keine Überweisung erfolgte. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Rechnungen und Zahlungsaufforderungen stets sorgfältig zu prüfen und im Zweifelsfall Rücksprache mit der angeblich ausstellenden Behörde oder Institution zu halten.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatzeit
- 23.03.2026 um 10:00 Uhr
- Tatort
- Mainz
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 0 €