Widerstand in Charlottenburg — Polizisten verletzt

BerlinVeröffentlicht am
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Gestern Vormittag leistete ein Mann in Charlottenburg Widerstand und verletzte dabei zwei Polizisten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Einsatzkräfte gegen 9 Uhr zu einer Bedrohung in die Schillerstraße alarmiert. In der Wohnung des bedrohten, 40-jährigen Anrufers trafen sie auf einen 30-Jährigen, der trotz mehrfacher Aufforderung die Wohnung nicht verlassen wollte. Infolgedessen setzten die Einsatzkräfte Zwang in Form von körperlicher Gewalt ein, wobei der 30-Jährige Widerstand leistete, indem er seine Arme unter seinem Oberkörper verschränkte, seinen Körper versteifte und nach den Einsatzkräften trat. Im weiteren Verlauf biss der Mann einem Polizeibeamten in den Unterarm. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin das Reizstoffsprühgerät sowie einen Mehrzweckstock ein und legten dem Tatverdächtigen die Handfessel an. Der 30-Jährige wurde anschließend für eine Blutprobe und erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht und für ein Fachkommissariat der

Polizeidirektion 2 (West) eingeliefert. Ein Polizeibeamter erlitt Hautabschürfungen und verblieb im Dienst. Ein weiterer Beamter erlitt eine Bissverletzung und beendete seinen Dienst nach einer stationären Behandlung im Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 30 Jahre, männlich
Opfer
2 Personen, männlich
Tatzeit
17.06.2026 um 09:00 Uhr
Tatort
Schillerstraße, Charlottenburg, Berlin

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