Versuchtes Tötungsdelikt in Landshuter Gemeinschaftsunterkunft
In einer Gemeinschaftsunterkunft eskalierte am Mittwoch ein Streit, bei dem ein 37-Jähriger einen 24-Jährigen mit einem Messer an der Hand verletzte. Das Opfer wurde ambulant versorgt, während der Tatverdächtige nach Haftbefehl in Haft sitzt.
LANDSHUT. Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Landshut sind am Mittwoch, 19.02.2026, zu einem Streit in eine Gemeinschaftsunterkunft nach Schönbrunn alarmiert worden.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll es kurz vor 14.00 Uhr in der Küche einer Gemeinschaftsunterkunft in der Bürgermeister-Zeiler-Straße zunächst zu einem Streit zwischen einem 37-jährigen Afghanen und einem 24-jährigen Kameruner sowie weiteren Anwesenden gekommen sein. Im Verlauf des Streits soll der 37-Jährige den 24-Jährigen mit einem Messer attackiert und an der Hand verletzt haben. Der Kameruner wurde vor Ort ambulant behandelt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erging gegen den 37-Jährigen zwischenzeitlich Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Er ist heute nach Vorführung beim Amtsgericht Landshut in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden.
Veröffentlicht: 19.02.2026, 12.45 Uhr
Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, männlich, afghanisch
- Opfer
- 1 Person, 24 Jahre, männlich, kamerunisch
- Tatort
- Bürgermeister-Zeiler-Straße, Schönbrunn, Landshut
- Motiv
- Streit