Autokaufbetrug: 66-Jähriger aus Kaiserslautern verliert Anzahlung
Ein 66-Jähriger zahlte für einen privat gekauften Wagen mehrere hundert Euro an. Bei der Übergabe verweigerte der Verkäufer Ausweis und Überweisung, bestand auf Barzahlung und behielt die Anzahlung ein. Die Kripo ermittelt wegen Betrugsverdachts.
An einen dubiosen Autoverkäufer ist ein Mann aus dem Stadtgebiet am Montag geraten. Er reagierte instinktiv richtig und trat vom geplanten Kauf zurück. Weil der Verkäufer aber die Anzahlung nicht mehr herausrücken wollte, entschloss sich der 66-Jährige dazu, Anzeige zu erstatten.
Wie der Mann am Dienstag bei der Polizei zu Protokoll gab, hatte er sich mit dem privaten Autoverkäufer am Wochenende geeinigt, anschließend mehrere hundert Euro auf den Kaufpreis anbezahlt und war am Montag zur Übergabe des Fahrzeugs nach Hessen gereist. Am vereinbarten Treffpunkt sollte der Pkw den Besitzer wechseln. Um den Kauf abzuschließen, wollte sich der 66-Jährige den Ausweis des Verkäufers zeigen lassen, was dieser jedoch verweigerte. Weil der Unbekannte auch keine Überweisung des Geldes akzeptieren wollte, sondern auf Barzahlung bestand, brach der Kaufinteressent die Verhandlungen ab und verlangte stattdessen seine Anzahlung zurück. Der Verkäufer weigerte sich aber, das Geld herauszugeben und beleidigte den 66-Jährigen auf das Übelste.
Die Kripo hat die Ermittlungen wegen Betrugsverdacht aufgenommen. |cri
Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 1 Person, 66 Jahre, männlich
- Tatort
- Kaiserslautern