Verkehrsunfall auf der A7 bei Neu-Ulm - Gefährdung des Straßenverkehrs
NEU-ULM / A7. Am Montag gegen 05:30 Uhrbefuhr ein 53-Jähriger mit seinem Kleintransporter die A7 in Richtung Füssen. Auf Höhe Neu-Ulm kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit dem Wildschutzzaun. Beim Zurücklenken stieß er seitlich mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug zusammen. Anschließend kam er am rechten Bankett zum Stehen. Im Laderaum des Transporters hatte der Mann seine fünf Hunde dabei, wobei nicht für alle Tiere Transportboxen vorhanden waren. Die vorhandenen Transportboxen waren auch nicht ordnungsgemäß gesichert, da sie teilweise zertrümmert im Laderaum lagen. Einer der Hunde lag beim Eintreffen der Streife tot auf dem rechten Fahrstreifen und zwei Hunde befanden sich noch bei ihrem Besitzer. Die beiden anderen hatten sich aus dem Transporter befreit und befanden sich auf der „Flucht“. Um sie ausfindig zu machen wurde die Drohne der Feuerwehr Neu-Ulm nachalarmiert, die einen der beiden Hunde im Bereich der Anschlussstelle Nersingen ausfindig machen konnte. Zusammen mit dem Hundehalter wurde versucht, dieses Tier einzufangen. Vom letzten Hund, ein brauner, etwa kniehoher Mischling, fehlte noch jede Spur. Der 53-Jährige wurde leicht verletzt. Die Unfallstelle wurde indes durch die Feuerwehren aus Neu-Ulm, Pfuhl und Elchingen abgesichert, bis der Transporter durch einen Abschleppdienst geborgen werden konnte. Der entstanden Sachschaden wird auf niedrigen fünfstelligen Bereich geschätzt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 53 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 23.02.2026 um 05:30 Uhr
- Tatort
- A7, Neu-Ulm
- Schaden
- 10,0k €