Betrug mit fingierter Echtzeitüberweisung in Wolfsburg - vier Fälle
Täter sprechen seit Jahresbeginn in der Nähe von Banken und Geldautomaten Passanten an, geben vor, mittellos zu sein, und erbitten Bargeld für eine angebliche Echtzeitüberweisung. Bei vier Wochenendtaten entstand ein Schaden von 2850 Euro.
Seit Jahresbeginn kam es in Braunschweig und in Wolfsburg in insgesamt acht bekannten Fällen zu einer neuen und besonderen Betrugsmasche. Die Täter gehen dabei auf identische Art und Weise vor. Zumeist junge und gepflegt aussehende Personen sprechen in der Nähe von Banken oder Geldautomaten scheinbar willkürlich Passanten an. Mit akzentfreiem Englisch spiegeln sie vor, dass sie keinen Zugriff auf ihr Konto haben und daher aktuell mittellos sind, weil sie nicht an Bargeld kommen. Sie bieten an, eine Echtzeitüberweisung vorzunehmen und erbitten im Gegenzug die Auszahlung der Summe in bar. Dabei zeigen sie auf ihrem Handy etwas vor, was die angebliche Überweisung bestätigt. Darüber hinaus geben sie ihren Opfern eine Handynummer, über die sie erreichbar sein wollen. Im Nachgang stellt sich jedoch heraus, dass keine Überweisung von einem englischen Konto erfolgt ist und die Masche wird als Betrug erkannt.
In den vergangenen Wochen kam es jeweils an den Wochenendtagen zu vier Taten in Wolfsburg. Der Schaden beläuft sich dabei auf 2850EUR.
Quelle: Polizei Wolfsburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 4 Personen
- Tatort
- Wolfsburg
- Schaden
- 2,9k €