Zoll prüft 24 Paketfirmen auf Schwarzarbeit - fünf Ermittlungsverfahren, oft fehlen den Beschäftigten die Ausweispapiere
Über 85 Beschäftigte befragten die Zöllner zu ihren Arbeitsverhältnissen. Da noch umfangreiche Nachprüfungen anstehen, können weitere Verfahren hinzukommen.
Unter anderem weil Beschäftigte ihre Ausweispapiere nicht mitführten, leiteten die Zöllner gleich fünf Ermittlungsverfahren ein.
Am 6. Mai kontrollierte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts München im Rahmen der bundesweiten Schwerpunktprüfung 24 Unternehmen der Kurier-, Express- und Paketbranche. Über 85 Arbeitnehmer mussten sich zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragen lassen.
Im Fokus lagen Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und die Einhaltung des Mindestlohns. Die Zahlen können noch steigen, denn an die Personenbefragungen schließen sich umfangreiche Nachprüfungen an.
Geprüft wird auch, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben oder ob Ausländer die erforderlichen Aufenthaltstitel besitzen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Hauptzollamt München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- München