Welpenbetrug in Koserow - 67-Jährige zahlt 400 Euro
Eine 67-Jährige überwies für einen angeblichen Chihuahua-Welpen 400 Euro Anzahlung und sollte 500 Euro Kaution zahlen. Bei ihrer Überprüfung stellte sie fest, dass Züchterin und Zoohandlung nicht existieren. Sie brach den Kontakt ab und erstattete Anzeige.
Eine 67-jährige Frau aus Koserow ist beim Online-Kauf eines Hundewelpen Opfer eines Betrugs geworden. Die Frau hatte auf einer Internetseite zur Vermittlung von Welpen ihre Kontaktdaten hinterlassen und wurde daraufhin per E-Mail von einer unbekannten Person kontaktiert, die sich als private Züchterin ausgab. Für den angeblichen Kauf eines Chihuahua-Welpen wurde eine Anzahlung in Höhe von 400 Euro vereinbart, welche die 67-Jährige überwies. Der Transport des Tieres sollte nach Angaben der Anbieterin über eine spezielle Tierspedition erfolgen. Kurz darauf wurde die Frau aufgefordert, zusätzlich 500 Euro Kaution für eine Transportbox zu zahlen.
Die Geschädigte wurde misstrauisch und überprüfte die angegebenen Daten. Dabei stellte sie fest, dass weder die angebliche Züchterin noch die genannte Zoohandlung an den angegebenen Orten existieren. Sie brach den Kontakt ab und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei rät:
Wer einen ähnlichen Betrugsversuch bemerkt oder Opfer geworden ist, sollte umgehend die Polizei informieren.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 67 Jahre, weiblich
- Tatort
- Koserow
- Schaden
- 400 €