Betrugsmasche bei Online-Kleinanzeigen in Lüneburg

LüneburgNiedersachsenVeröffentlicht am
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Lüneburg

Die Lüneburger Polizei ermittelt derzeit in ähnlich gelagerten Sachverhalten zu einer Betrugsmasche im Zusammenhang mit Käufen und Verkäufen über Online-Kleinanzeigen. Dabei wurden mittels von Tätern übersandten QR-Codes oder Links falsche Internetseiten geöffnet und anschließend Abbuchungen durchgeführt. Diese Vorgehensweise der Betrüger ist der Polizei schon länger bekannt. Aufgrund anhaltender eingehender Strafanzeigen sensibilisiert die Polizei nochmal ausdrücklich bei Käufen in Internetportalen und dem Bezahlungsrahmen vorsichtig zu sein. Zumeist schicken die Betrüger einen Link oder QR-Code, über welchen die zumeist verkaufenden aber auch kaufenden Personen zu einer falschen Internetseite weitergeleitet werden. Dort werden sie aufgefordert ihre Konto- oder Kreditkartendaten einzugeben. Anschließend kommt es zu mehreren Abbuchungen (teilweise in Echtzeit) über die erlangten Daten an das Konto der Betrüger. Der Kontakt wird anschließend abgebrochen.

Insbesondere in der Vorweihnachtszeit gibt die Polizei nun folgende Tipps:

Sollte es dennoch zu einer solchen Situation kommen, sollten Sie Folgendes beachten:

In Lüneburg wurde unter anderem Ende November ein solcher Sachverhalt angezeigt. Dabei wurden mehrfach Beträge von dem Konto eines Mannes abgebucht, sodass ein Schaden von knapp 2.000 Euro entstand. Der Geschädigte stellte Ware in einem Internetportal ein und wurde von einem vermeintlichen Kaufinteressenten kontaktiert. Hier wurden die Kontodaten über einen Link auf einer entsprechenden falschen Website eingegeben. Auch in den vorherigen Wochen kam es zu entsprechenden Strafanzeigen bei der Polizei Lüneburg.