Widerstand gegen Polizei in Ludwigsburg - 40-Jähriger festgenommen

Nach einem erzwungenen Zugverweis leistete ein 40-Jähriger massiven Widerstand gegen die alarmierten Einsatzkräfte. Er bedrohte die Beamten, woraufhin er zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Dabei verletzte er einen Polizisten leicht.

LudwigsburgBaden-WürttembergVeröffentlicht am
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Nachdem ein 40-Jähriger am Freitagmittag (27.02.2026) am Bahnhof Ludwigsburg von einer Zugfahrt ausgeschlossen wurde, leistete er im Rahmen des darauffolgenden Polizeieinsatzes Widerstand gegen die Einsatzkräfte.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge nutzte der Tatverdächtige gegen 14:30 Uhr einen Regionalzug von Heilbronn in Richtung Ludwigsburg. Da sich der Mann im Rahmen der Fahrt auffällig und ordnungsstörend verhalten haben soll, wurde er durch den Zugbegleiter im Bahnhof Ludwigsburg von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Da der polnische Staatsangehörige den Zug mutmaßlich nicht freiwillig verlassen wollte, wurde auch die Bundespolizei informiert. Durch die alarmierte Streife wurde der 40-Jährige noch im Zug angetroffen und zwangsweise hinausbegleitet. Auch wurde ihm aufgrund seines Verhaltens ein Platzverweis für den Bahnhof Ludwigsburg ausgesprochen. Hierbei zeigte sich der Tatverdächtige erneut uneinsichtig und unkooperativ. Als er die Einsatzkräfte zudem bedrohte, wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Hierbei leistete er aktiven Widerstand und verletzte einen Beamten leicht.

Durch die zuständige Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Stuttgart