Rollerfahrer ohne Führerschein und mit Drogenverdacht in Bingen
Eine Zivilstreife beobachtete, wie ein 42-jähriger Rollerfahrer in eine Hecke urinierte. Die Kontrolle ergab einen manipulierten Roller (über 70 km/h möglich), fehlende Fahrerlaubnis und Drogenverdacht.
Am 19.11.25 führten Beamte der Polizei Bingen eine Zivilstreife im Industriegebiet Bingen-Gaulsheim durch. Hierbei wurden sie gegen 19:50 Uhr auf einen Motorroller aufmerksam, dessen Fahrer in der Jakob-Schadt-Straße anhielt und in eine angrenzende Hecke urinierte. In der nachfolgenden Verkehrskontrolle ergab sich, dass an dem "50er"-Motorroller technische Veränderungen durchgeführt wurden, die zu einer Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf über 70km/h führten. Der 42-jährige Fahrer war selbst nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis. Hiermit nicht genug, verdichteten sich im Verlauf der Kontrollmaßnahme die Anzeichen für einen zeitnahen Drogenkonsum des Lenkers. Dieser räumte einen weiter zurückliegenden Marihuanakonsum zwar ein, versuchte dann aber im Drogenschnelltest statt Urin Speichel in den Probenbecher einzufüllen. Das Täuschungsmanöver fiel allerdings auf, sodass eine Blutprobe angeordnet wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und das Versicherungskennzeichen des Motorrollers sichergestellt.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 42 Jahre, männlich
- Tatort
- Jakob-Schadt-Straße, Gaulsheim, Bingen