Mann mit Waffe bedroht in Zehlendorf - Homophober Hintergrund
Ein 45-Jähriger sprach gestern Vormittag in der Kirchstraße einen 41-Jährigen an, bezeichnete ihn abwertend als homosexuell und richtete eine Schreckschusswaffe auf ihn. Die Polizei fand die Waffe im Rucksack des Tatverdächtigen, der mit 3,3 Promille alkoholisiert war.
Gestern Vormittag soll ein Mann in Zehlendorf einen anderen Mann mit einer Waffe bedroht haben. Gegen 11:40 Uhr soll der 45-jährige Tatverdächtige in der Kirchstraße den 41-jährigen Mann angesprochen, ihn in abwertender Weise als homosexuell bezeichnet und anschließend eine Schreckschusswaffe auf ihn gerichtet haben, ohne zu schießen. Einsatzkräfte suchten den Tatverdächtigen und trafen ihn im Nahbereich an. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamtinnen und Beamten eine Schreckschusswaffe in dessen Rucksack. Die Waffe wurde beschlagnahmt und als Beweismittel gesichert. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle bei dem Mann ergab einen Wert von etwa 3,3 Promille. Polizeikräfte brachten den 45-Jährigen in ein Gewahrsam, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung erfolgte. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.
Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 45 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 41 Jahre, männlich
- Tatort
- Kirchstraße, Zehlendorf, Berlin
- Motiv
- Hass