Anleger überweist nach Kontakt mit vermeintlicher Stuttgarter Börse fünfstelligen Betrag - Rendite von…
Der 64-Jährige zahlte zunächst einen mittleren zweistelligen Betrag per Kreditkarte ein und überwies später einen unteren fünfstelligen Betrag auf ein Konto in Frankreich.
Ein 64-jähriger Mann erstattete Anzeige wegen Anlagebetrugs, nachdem er über eine Werbeanzeige Kontakt mit der vermeintlichen „Stuttgarter Börse“ aufgenommen hatte.
Am Montag, 03.08.2026, eröffnete er ein Tradingkonto und zahlte zunächst einen mittleren zweistelligen Betrag per Kreditkarte ein. Anschließend erhielt er den Eindruck, innerhalb weniger Stunden mehrere hundert Euro Gewinn erzielt zu haben.
Im weiteren Verlauf wurde er an einen angeblichen „Kundenbetreuer“ weitergeleitet und überwies einen unteren fünfstelligen Betrag auf ein Konto in Frankreich. Vertraglich war ihm eine Rendite von 24 Prozent zugesichert worden.
Nach der Überweisung war niemand mehr erreichbar. Die Kommunikation erfolgte ausschließlich per Telefon und E-Mail. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Memmingen übernommen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 42, 39 Jahre, weiblich, jordanisch, irakisch
- Opfer
- 2 Personen, 42, 39 Jahre, weiblich, jordanisch, irakisch
- Tatzeit
- 03.08.2026 um 20:00 Uhr
- Tatort
- Kötz
- Motiv
- Streit