QR-Code-Betrüger täuschen zwei Arztpraxen und erbeuten 230.000 Euro - Kripo Güstrow ermittelt
Die Täter verschickten gefälschte Bankanschreiben mit QR-Codes und gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus. Eine Praxis verlor 230.000 Euro, die zweite schöpfte Verdacht und informierte die Polizei.
Gefälschte Bankanschreiben mit QR-Codes haben zwei Arztpraxen im Landkreis Rostock hereingelegt.
Mitte August erhielt eine Praxis ein Schreiben, das von ihrer Hausbank zu stammen schien. Über den QR-Code gelangte die Geschädigte auf eine gefälschte Banking-Seite. Anschließend riefen die Täter an und gaben sich als Bankmitarbeiter aus, wobei die echte Telefonnummer der Bank angezeigt wurde.
Unter dem Vorwand, eine verdächtige Kontoverbindung prüfen zu müssen, veranlassten sie die Freigabe mehrerer Zahlungen über die TAN-App. Es entstand ein Schaden von rund 230.000 Euro.
Anfang September wurde eine weitere Praxis ähnlich angegriffen. Die Geschädigte schöpfte während des Telefonats Verdacht und informierte die Polizei, wodurch Teile des Geldes gesichert werden konnten. Die Kripo Güstrow ermittelt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Landkreis Rostock
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 230,0k €