Unfallkette auf der L288 - 32-Jähriger leicht verletzt, Flüchtiger stellt sich
Nach einem Wildunfall auf der L288 touchierte ein Opel Corsa einen Transporter und schob diesen gegen dessen 32-jährigen Fahrer, der leicht verletzt wurde. Der 69-jährige Verursacher fuhr unerlaubt weiter, stellte sich aber am selben Abend bei der Polizei.
An Heiligabend, 24.12.2025, 20:43 Uhr, ereignete sich auf der L288 zwischen Hachenburg und Alpenrod ein Wildunfall. Ein Transporter erfasste ein Reh, welches plötzlich die Fahrbahn kreuzte. Das Tier blieb tot auf der Fahrbahn liegen und wurde dort von einem in Gegenrichtung fahrenden Personenkraftwagen überrollt. Die Fahrzeuge blieben mit leichten Sachschäden zur Unfallaufnahme mit Warnblinklicht am jeweiligen Fahrbahnrand stehen. Nun befuhr ein weiterer Personenkraftwagen aus Alpenrod kommend in Richtung Hachenburg diese Landstraße und touchierte trotz des Warnblinklichtes mit seiner rechten Fahrzeugseite den linken Heckbereich des Transporters. Der Transporter wurde gegen seinen Fahrer geschoben, der vor dem Fahrzeug am Fahrbahnrand stand. Der 32jährige Mann wurde dabei leicht verletzt, klagte über Schmerzen in Beinen und Rücken. Der Verursacher der letzten Kollision, ein 69jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Selters, setzte seine Fahrt unerlaubt in seinem Opel Corsa fort. Die Ermittlungen mit den durch die Zeugen mitgeteilten Informationen wurden aufgenommen. Der Beschuldigte der Unfallflucht stellte sich am gleichen Abend bei der Polizei Montabaur. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Unfallflucht und Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Polizeidirektion Montabaur
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 69 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 32 Jahre, männlich
- Tatort
- L288, Alpenrod