Aquaplaning-Unfälle auf Thüringer Autobahnen - drei Verletzte
Wegen Aquaplaning kam es zu sechs schweren Unfällen mit drei Verletzten und 145.000 Euro Gesamtschaden. Auf der A71 überschlug sich ein Fahrzeug nach einem Schleudern und brannte aus; der 44-jährige Fahrer befreite sich leichtverletzt.
Im Laufe des Tages kam es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen auf Thüringer Autobahnen. Der Grund: unangepasste Geschwindigkeit.
Durch anhaltenden Regen steht das Wasser zuteil auf der Fahrbahn. Nun ist Vorsicht geboten. Die Geschwindigkeit muss unbedingt den Witterungsverhältnissen angepasst werden.
Im Laufe des Tages ereigneten sich allein sechs schwere Unfälle aufgrund unangepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Regen und Aquaplaning. Dabei wurden drei Personen verletzt. Gemeinsam bringen diese Unfälle einen Schadenswert von 145.000 Euro zusammen.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A71 Höhe Arnstadt geriet ein Fahrzeug ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr der 44-jährige Fahrzeugführer über die aufsteigende Leitplanke, wodurch sich das Fahrzeug mehrfach überschlug. Dabei riss er sich den Unterboden sowie den Motorraum auf. Das Fahrzeug fing Feuer. Der Mann konnte sich leichtverletzt aus seinem Fahrzeug befreien, bevor dieses vollständig ausbrannte.
Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die Richtungsfahrbahn Schweinfurt für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt.
Die Autobahnpolizei Thüringen bittet alle Verkehrsteilnehmer um eine angepasste Fahrweise bei diesen besonderen Witterungsverhältnissen.
Quelle: Autobahnpolizeiinspektion
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 44 Jahre, männlich
- Opfer
- 3 Personen
- Tatort
- A71, Arnstadt
- Schaden
- 145,0k €