Urkundenfälschung und unerlaubter Aufenthalt in Dortmund

Bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof legte ein 40-jähriger Mann gefälschte bulgarische Ausweisdokumente vor. Die Beamten stellten fest, dass es sich um einen algerischen Staatsangehörigen ohne Aufenthaltstitel handelt. Die Dokumente wurden beschlagnahmt.

DortmundNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Am 1. April kontrollierten Einsatzkräfte einen 40-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof. Er händigte den Beamten eine bulgarische Identitätskarte sowie einen bulgarischen Führerschein aus. Bei genauerer Betrachtung der Dokumente wurden die Uniformierten skeptisch.

Gegen 12 Uhr überprüften die Bundespolizisten den Mann. Die bulgarische Identitätskarte und der entsprechende Führerschein, die er den Einsatzkräften vorlegte, erweckten sofort den Verdacht, dass es sich dabei um Fälschungen handelte. In der Bundespolizeiwache stellten die Beamten schließlich die Identität des algerischen Staatsangehörigen fest. Zudem verfügte er über keinen gültigen Aufenthaltstitel.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Ausländeramt wurde der Wohnungslose dem zentralen Polizeigewahrsam zugeführt. Von dort übernahm das Ausländeramt die weiteren Maßnahmen.

Die Bundespolizei beschlagnahmte die gefälschten Dokumente und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie des unerlaubten Aufenthalts gegen den Algerier ein.