Giftköder in Bretzfeld
Nach dem Verzehr eines mit dem verbotenen Insektizid E605 präparierten Köders aus Fleisch und Wurst verstarben am 12. März zwei Hunde. Die Tiere hatten den Giftköder bei einem Spaziergang an einer Streuobstwiese aufgenommen. Zeugen gesucht.
Bretzfeld: Zwei Hunde verendet
Aufgrund eines Giftköders starben am 12. März zwei Hunde im Bereich Bretzfeld. Mehrere Frauen gingen gegen 18 Uhr mit ihren Hunden zwischen Bretzfeld-Waldbach und Obersulm-Eschenau spazieren. Im Bereich einer Streuobstwiese lag ein umgefallener, vermoderter Baum, zu dem mehrere der Hunde liefen. Dort hatte ein Unbekannter einen Giftköder versteckt. Vermutlich fraßen zwei der Tiere von dem Köder, der aus Fleisch und Wurststücken bestand. Als eine der Hundebesitzerinnen mit ihrem Terrier kurz darauf zu Hause ankam, zeigte das Tier Vergiftungsanzeichen. Es verstarb wenig später auf dem Weg in eine Tierklinik. Auch ein Pudel zeigte ähnliche Reaktionen und verstarb nach der medizinischen Versorgung in der Nacht. Sowohl die beiden Hunde als auch der nach dem Vorfall aufgefundene Köder wurden untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Köder mit E605, einem seit 2002 in der EU verbotenen Insektizid, vergiftet war. Dies führte zum Tod der beiden Hunde. Die Polizeihundeführerstaffel Offenau hat die Ermittlungen aufgenommen, diese dauern an.
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Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn
Tatdetails
- Opfer
- 2 Personen
- Tatzeit
- 12.03.2026 um 18:00 Uhr
- Tatort
- Waldbach, Bretzfeld