Sattelzug streift Tunnelwand im Engelbergtunnel - Unfallflucht
Ein 53-jähriger Sattelzuglenker streifte gegen 3:50 Uhr im Engelbergtunnel die Tunnelwand und beschädigte Kabelleitungen, worauf der Tunnel voll gesperrt wurde. Der Fahrer fuhr weiter und wird wegen Unfallflucht ermittelt. Der Gesamtschaden ist sechsstellig.
Aus bislang noch unbekannter Ursache kam es am frühen Donnerstagmorgen (20.02.2025) zu einem Unfall im Engelbergtunnel. Ein 53 Jahre alter Sattelzuglenker, der in Richtung Stuttgart bzw. München unterwegs war, kam gegen 03.50 Uhr vom rechten Fahrstreifen ab und streifte an der Tunnelwand entlang. Hierbei beschädigte der Sattelzug zur Steuerung der Betriebstechnik notwendige Strom- und Kabelleitungen. Dies löste einen Alarm aus, worauf der Tunnel automatisiert vollständig gesperrt wurde.
Da der 53-jährige Sattelzuglenker die Fahrt im Anschluss fortsetzte und sich erst im Nachgang mit der Polizei in Verbindung setzte, wird nun wegen Verkehrsunfallflucht gegen ihn ermittelt. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden, der auf etwa 30.000 Euro beziffert wird. Der Sachschaden im Tunnel wird auf eine niedrige sechsstellige Summe geschätzt.
Aufgrund der Sperrung, die mehrere Stunden andauerte, musste der Verkehr, der aus Richtung Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart bzw. München auf den Engelbergtunnel zufloss, abgeleitet werden. Darüber hinaus führte die Polizei auf den Umleitungsstrecken anlassbezogen verkehrslenkende Maßnahmen durch. Gegen 10.45 Uhr konnte der polizeiliche Einsatz, nachdem beide Röhren des Engelbergtunnels wieder freigegeben worden waren, beendet werden.
Weitere Informationen, die die Maßnahmen am und im Engelbergtunnel betreffen, sind der Pressemitteilung der Autobahn GmbH des Bundes zu entnehmen:https://www.autobahn.de/betrieb-verkehr/baustellenmeldung/a81-engelbergtunnel-nach-lkw-unfall-wieder-in-beiden-fahrtrichtungen-fuer-den-verkehr-freigegeben
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 53 Jahre, männlich
- Tatort
- A81, Gerlingen
- Schaden
- 130,0k €