Computerbetrug in Dessau-Roßlau

Dessau-RoßlauSachsen-AnhaltVeröffentlicht am
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Computerbetrug in Dessau-Roßlau — Hackerangriff vorgetäuscht

Als ein 65-Jähriger am 24. Februar 2026 gegen 15:15 Uhr auf seinem Laptop den Internetbrowser öffnete, erschien auf dem Bildschirm eine Anzeige mit dem Hinweis, dass das Gerät einem Hackerangriff zum Opfer fiel. Zudem wurde eine Telefonnummer angezeigt, über die die Serviceabteilung eines bekannten Softwareherstellers erreicht werden kann. Nachdem der Geschädigte die Nummer wählte, meldete sich eine männliche Person, die sich als Servicemitarbeiter ausgab. Diese bestätigte den vermeintlichen Hackerangriff und gab an, dass vom Bankkonto des Geschädigten bereits mehrere unberechtigte Abbuchungen in Höhe von insgesamt etwa 2.100 Euro erfolgten. Gleichzeitig bot er an, bei der Rückgängigmachung der Abbuchungen behilflich zu sein. Auf dem Bildschirm erschien im weiteren Verlauf die Anmeldeseite der Hausbank des Geschädigten. Nachdem er sich dort angemeldet hatte, wurde er von dem vermeintlichen Mitarbeiter aufgefordert, zwei Transaktionen mittels TAN unter dem Vorwand zu bestätigen, die Abbuchungen so zu blockieren. Nachdem der Geschädigte dieser Aufforderung Folge leistete, war das Gerät wieder uneingeschränkt nutzbar. Erst zu diesem Zeitpunkt kam dem Geschädigten der Gedanke, dass es sich hier möglicherweise um einen Betrug handelt und suchte umgehend seine Bank auf. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass tatsächlich zwei Geldbeträge in einer Gesamthöhe von etwa 2.100 Euro von seinem Konto abgebucht wurden, dessen Autorisierung mittels TAN erfolgte. Sein Konto ließ der Geschädigte daraufhin vorsorglich sperren, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt