Betrug durch Schockanruf in Landshut — Bargeldübergabe
Die Dame erhielt gegen 13.00 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetzanschluss von einer angeblichen Polizistin. Diese gab an, dass die Tochter der Frau an einem Unfall beteiligt gewesen wäre, bei dem eine schwangere Frau getötet worden sei. Um eine vierjährige Haftstrafe zu verhindern, wäre die Bezahlung eines höheren Bargeldbetrages notwendig.
Unter dem Eindruck dieses Schocks hob die Seniorin bei ihrer Bank Bargeld ab und fuhr nach Landshut. Am dortigen Amtsgericht sollte das Geld an einen angeblichen Richter übergeben werden. Im näheren Umfeld des Amtsgerichtes erfolgte schließlich gegen 17.00 Uhr die Übergabe an einen unbekannten Mann. Erst als Angehörige von dem angeblichen Unfall erfuhren, fiel der Betrug auf.
Zum unbekannten Abholer sind folgende Hinweise bekannt:40 Jahre, schlanke Figur, ca. 175 cm groß, ohne Bart.
Die Kriminalpolizei Niederbayern hat die Ermittlungen zum Betrugsfall übernommen. Personen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Umfeld des Amtsgerichts Landshut in der Maximilianstraße geben können, werden gebeten, sich unter der 08741/9627-0 zu melden.
Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, POKin Hiller, Tel. 09421/868-1013Veröffentlicht: 13.03.2026, 11.00 Uhr
Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 40 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatzeit
- 12.03.2026 um 17:00 Uhr
- Tatort
- Maximilianstraße, Landshut
- Motiv
- Raub