Körperverletzung und Volksverhetzung im Hauptbahnhof Halle

Halle (Saale)Sachsen-AnhaltVeröffentlicht am
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Im Zusammenhang mit der Anreise von Fußballfans zur Regionalligapartie zwischen dem Halleschen FC und dem FC Rot-Weiß Erfurt kam es am Sonntag, 2. August 2026, im Hauptbahnhof Halle (Saale) zu mehreren Straftaten durch einen 44-jährigen Fußballanhänger. Um 11:25 Uhr informierten Zeugen die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung im Außenbereich eines Gastronomiebetriebes auf dem Bahnhofsvorplatz. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann dort Platz genommen, ohne Gast des Lokals zu sein. Nachdem ihn eine Mitarbeiterin aufgefordert hatte, eine Bestellung aufzugeben oder den Be-reich zu verlassen, verschärfte sich die Situation. Der Tatverdächtige griff der Verkäuferin an die Kleidung, kratzte und schüttelte sie. Ein Zeuge ging dazwischen und beendete die Auseinandersetzung. Die Frau erlitt leichte Verletzungen, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Tatverdächtigen einen Wert von 1,39 Promille. Während der notwendigen polizeilichen Maßnahmen vor Ort beleidigte der Deutsche zudem einen Bundespolizisten in herabwürdigender und rassistischer Weise. Die Äußerungen erfolgten auf dem stark frequentierten Bahnhofsvorplatz vor zahlreichen Passanten. Die Bundespolizei leitete folglich Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigung ein. Die Ermittlungen zu den einzelnen Sachverhalten dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 44 Jahre, männlich, deutsch
Opfer
1 Person, weiblich
Tatzeit
02.08.2026 um 11:25 Uhr
Tatort
Halle (Saale)
Motiv
Streit

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