Steinwürfe auf Züge in Waren - Sachschaden an Scheiben
Zwei Züge wurden am späten Nachmittag mit Steinen beworfen, wodurch drei Seitenscheiben zersplitterten und der Zugverkehr massiv beeinträchtigt wurde. Verletzt wurde niemand, doch zwei minderjährige Tatverdächtige wurden bereits gestellt.
Gestern am späten Nachmittag (30.03.26) kam es im Bereich der Brückenbaustelle am Schweriner Damm/ Überführung Friedensstraße in Waren zu einem Vorfall, bei dem zwei Züge Ziel von Steinwürfen wurden.
Dabei wurden drei Seitenscheiben eines Zuges stark beschädigt, sodass die Fahrt ab Neustrelitz nicht fortgesetzt werden konnte. Die rund 50 Fahrgäste wurden auf andere Verbindungen verteilt. Verletzt wurde niemand. Insgesamt verspäteten sich neun Züge mit einer Gesamtdauer von 252 Minuten.
Im Rahmen der Fahndung konnten zwei Minderjährige in Tatortnähe durch Bundespolizisten festgestellt werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass mehrere Kinder an dem Vorfall beteiligt gewesen sein könnten. Die Ermittlungen dauern an.
Die Bundespolizei warnt: "Der Steinwurf gegen einen Zug ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um einen schwerwiegenden Eingriff in den Bahnverkehr, der lebensgefährlich sein kann."
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatzeit
- 30.03.2026 um 17:00 Uhr
- Tatort
- Schweriner Damm, Waren