Anlagebetrug in Weinstadt - über 300.000 Euro Schaden
Per Instagram-Anzeige kam ein Weinstädter in eine WhatsApp-Gruppe für angebliche Aktien- und Krypto-Investments. In gut zwei Monaten investierte er über 300.000 Euro - das Depot existierte nicht. Für die Auszahlung seiner Gewinne sollte er erneut überweisen.
Weinstadt-Beutelsbach: Über 300.000 Euro Schaden bei Anlagebetrug
Über eine Werbeanzeige auf Instagram trat ein Mann aus Weinstadt im August einer WhatsApp-Gruppe bei, in der Interessierte angeblich zum Thema Investieren in Aktien und Kryptowährungen informiert wurden. Über einen Zeitraum von gut zwei Monaten gelang es den Tätern, den Mann zu mehreren Investitionen von insgesamt über 300.000 Euro zu animieren. Der Geschädigte erhielt hierbei über eine App Zugang zu einem tatsächlich nicht existenten Depot, auf dem sich mittlerweile angebliche Gewinne in Millionenhöhe befanden. Als der Mann nun einen Teil seiner Gewinne ausbezahlen wollte, sollte er nochmal einen sechsstelligen Betrag überweisen, um Zugriff zu seinen Gewinnen zu erhalten. Allmählich dämmerte dem Weinstädter, dass er Opfer eines Betruges geworden sein könnte und er erstattete Anzeige bei der Polizei, wo sich sein Verdacht bestätigte: Seine angeblichen Anlageberater waren Betrüger und sein Depot mit den Millionengewinnen existiert nicht.
Quelle: Polizeipräsidium Aalen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, männlich
- Tatort
- Beutelsbach, Weinstadt
- Schaden
- 300,0k €