Grenzkontrolle im Fernverkehrszug: 37-Jähriger mit mehreren Haftbefehlen und Cannabis erwischt

Der Pole muss Restfreiheitsstrafen wegen Raubes und tätlichen Angriffs verbüßen. Zudem war ihm die Einreise verboten, er wurde Ende 2025 abgeschoben.

FreilassingBayernVeröffentlicht am
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Bei einer Grenzkontrolle in einem Fernverkehrszug hat die Bundespolizei einen 37-jährigen Polen festgenommen. Er war mit mehreren Haftbefehlen ausgeschrieben.

Am Sonntagmorgen unterzogen die Beamten den Mann einer Kontrolle. Die Abfrage ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Augsburg über eine Restfreiheitsstrafe von 274 Tagen wegen Raubes. Hinzu kamen 131 Tage Restfreiheitsstrafe wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Staatsanwaltschaft München I suchte ihn wegen Erschleichens von Leistungen, er hatte 4.500 Euro zu bezahlen.

Es stellte sich heraus, dass dem 37-Jährigen das Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden war. Er wurde Ende 2025 aus der Haft abgeschoben und hätte nicht einreisen dürfen. In seinen Sachen fanden die Beamten eine geringe Menge Cannabis, deren Einfuhr verboten ist.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion München