Anlagebetrug im Weimarer Land — 43.000 Euro verloren
Ein Mann aus dem Weimarer Land ist Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er über eine Internetwerbung auf eine vermeintliche Investmentplattform aufmerksam und registrierte sich dort. In den folgenden Wochen stand der Geschädigte mit einer angeblichen Analystin in Kontakt und investierte schrittweise insgesamt rund 43.000 Euro. Als ihm später eine Gewinnauszahlung von 70.000 Euro in Aussicht gestellt wurde, sollte er zunächst weitere 19.000 Euro für angebliche Steuern und Gebühren überweisen. An dieser stelle setzte Misstrauen ein und die geforderte Zahlung wurde nicht geleistet. Stattdessen wurde die Polizei hinzugezogen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Anlagebetrugs wurden aufgenommen. Die Polizei warnt eindringlich vor vermeintlich lukrativen Geldanlagen im Internet. Hohe Renditeversprechen, angebliche Investmentberater und die Forderung nach weiteren Zahlungen vor einer Auszahlung sind deutliche Warnsignale für Betrug. Wer Geld anlegt, sollte die Seriosität der Anbieter sorgfältig prüfen und sich bei Zweifeln frühzeitig beraten lassen.
Quelle: Landespolizeiinspektion Jena
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, männlich
- Tatzeit
- 25.06.2026
- Tatort
- Weimar
- Schaden
- 43,0k €