Ukrainer (54) fährt mit 5,5 statt 3,5 Tonnen über die B30 - die Polizei zieht seinen überladenen Lkw aus dem Verkehr
Dem 54-Jährigen fehlte ein fester Wohnsitz in Deutschland, daher zahlte er sofort 400 Euro Sicherheitsleistung. Erst nach dem Teilentladen und Sichern der Ladung durfte er weiterfahren.
Stahlträger, die während der Fahrt verrutscht waren, machten den Renault auf der B30 zur Gefahr.
Um 7:30 Uhr wählte ein Verkehrsteilnehmer zwischen Biberach und Laupheim den Notruf. An der Ausfahrt Laupheim-Nord verließ der Lastwagen die Bundesstraße, wenig später stellte ihn eine Streife auf einem Firmenareal in Achstetten.
Spezialisten des Verkehrsdienstes Laupheim nahmen den 3,5-Tonner genau unter die Lupe: Tatsächlich wog er 5,5 Tonnen, rund 60 Prozent zu viel. Die Ladung war mangelhaft gesichert. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt des 54-Jährigen.
Erst als der Fahrer seine Ladung teilweise ablud und die Eisenteile richtig sicherte, durfte er weiterfahren. Weil der aus der Ukraine stammende Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er sofort 400 Euro Sicherheitsleistung zahlen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 54 Jahre, männlich, ukrainisch
- Tatort
- B30, Achstetten