Betrug mit Kryptowährungen in Usedom
Am gestrigen Dienstag, 31. März 2026, meldete sich ein 52-jähriger Mann aus dem Bereich Usedom bei der Wolgaster Polizei und teilte mit, dass er vermutet Opfer eines Betruges geworden zu sein. Bereits am 25. Februar dieses Jahres sei er bei Social Media auf eine Werbeanzeige für Investitionen in Kryptowährung gestoßen. Die Anzeige weckte sein Interesse und kurz darauf kam es zu einem Telefonat mit einem vermeintlichen Mitarbeiter der werbenden Firma. Dieser wies den 52-Jährigen darauf hin, dass sich zeitnah ein persönlicher Betreuer bei ihm melden und alles weitere besprechen werde. Nach dem die ersten Kontaktaufnahmen erfolgten, investierte der Mann zunächst 250 Euro. In weiterer Folge überwies der Deutsche weitere 1.000 Euro auf ein ausländisches Konto. Doch damit nicht genug Betrug. Die vermeintliche Kundenbetreuerin erklärte dem Geschädigten unter einem Vorwand, dass er Geld auf sein Konto gezahlt bekommen würde, welches er auf ein ausländisches Konto weiter überweisen solle. Kurz darauf erhielt der 52-Jährige eine Zahlung von 10.000 Euro auf sein Konto, welche er alsbald auf das zuvor benannte Konto überwies. In der Zeit bis zum 28. März erhielt der 52-Jährige insgesamt weitere 20.000 Euro und überwies sie anschließend weiter. Als er dann erneut 9.700 Euro überwiesen bekam und weiterleiten sollte, stieß er jedoch auf ein Problem, denn seine Bank hatte sein Konto wegen des Verdachts betrügerischer Aktivitäten gesperrt.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person, 52 Jahre, männlich, deutsch
- Tatzeit
- 31.03.2026
- Tatort
- Usedom
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 41,0k €