Straftaten in Weil am Rhein - Einreiseversuch mit gestohlenen Dokumenten

Am Grenzübergang kontrollierten Einsatzkräfte am Mittwochabend einen 24-jährigen Autofahrer, der sich mit fremden Dokumenten auswies. Neben dem Diebstahl der Papiere und mitgeführtem Cannabis wurde ein Einreiseverbot sowie Strafverfahren eingeleitet.

Weil am RheinBaden-WürttembergVeröffentlicht am
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Fast hätte es für einen Mann geklappt mit gestohlenen Papieren und illegalen Drogen nach Deutschland einzureisen. Die Einsatzkräfte deckten den Versuch auf und wiesen ihn in die Schweiz zurück.

Am Mittwochabend (15.04.2026) kontrollierten Einsatzkräfte den türkischen Staatsangehörigen als Fahrer eines PKW am Grenzübergang Weil am Rhein - Friedlingen. Es stellte sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass die vorgelegte deutsche Fahrerlaubnis und eine auf dem Mobiltelefon vorgezeigte deutsche Aufenthaltsgestattung, zwar auf die gleiche Person ausgestellt war, aber nicht auf den 24-Jährigen, der sie vorzeigte. Die Fahrt endete somit auf dem Bundespolizeirevier Lörrach, wo sich bei der Überprüfung der Fingerabdrücke herausstellte, dass dieser in Deutschland kein Unbekannter war. Im vergangenen Jahr setzte sich der Mann ins Ausland ab, nachdem die Ausländerbehörde ihn aufgrund seines abgelehnten Asylverfahrens abschieben wollte. Da die Einsatzkräfte bei der Durchsuchung des PKWs Cannabis auffanden und der Mann angab, den Führerschein entwendet zu haben, leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren, Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, wegen Diebstahls und Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz, ein. Somit endete der Tag für den Mann mit einer Zurückweisung in die Schweiz und einem mehrjährigen Einreiseverbot.