Leichenfund in Waldstück bei Monreal
In einem Waldstück wurde am Freitagnachmittag eine weibliche Leiche entdeckt, der Kopf und beide Hände abgetrennt wurden. Die Tatwaffe ist unbekannt, die Verstümmelung deutet auf eine schwere Gewalttat hin. Ein Tatverdächtiger ist noch flüchtig.
Am Freitagnachmittag kam es gegen 15.15 Uhr zum Fund einer Frauenleiche in einem Waldstück bei Monreal (Landkreis Mayen-Koblenz). Die Kriminaldirektion Koblenz hat bereits am Freitag die Ermittlungen am Fundort übernommen.
Aufgrund der Auffindesituation wird derzeit die Verbindung zu einem Vorgang vom 16./17.11.2025 in Hessen bzw. Nordrhein-Westfalen überprüft. Zu diesem Zeitpunkt wurden im Bereich der A45 bei Olpe (NRW) zwei abtrennte Hände gefunden. Zuvor wurde am 16.11.2025 vor einem Kloster in Waldsolms (Hessen) ein drei Monate altes Kind in einem Kinderwagen aufgefunden. Auf die diesbezüglichen Veröffentlichungen der Polizei Hagen und der Staatsanwaltschaft Siegen wird verwiesen.
Bei der aufgefundenen Leiche fehlen beide Hände und der Kopf. Eine letztendliche Identifizierung und Bestätigung der Zusammenhänge ist ausschließlich durch molekulargenetische Untersuchungen (DNA-Abgleich) möglich. Das diesbezügliche Ergebnis steht noch aus und wird im Laufe der nächsten Tage erwartet.
Bis zum Vorliegen des Ergebnisses bitten wir von weiteren Anfragen abzusehen.
Quelle: Polizeipräsidium Koblenz
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatzeit
- 28.11.2025 um 15:15 Uhr
- Tatort
- Monreal