Fahndungserfolg nach Vergewaltigung am Stachus - zwei Tatverdächtige
Nach einer Vergewaltigung in einer Tiefgarage am Stachus Ende Mai führte eine Öffentlichkeitsfahndung zur Identifizierung von zwei mutmaßlichen Tätern (17 und 15). Die beiden Afghanen wurden mangels Haftgrundlage wieder entlassen, die Ermittlungen dauern an.
Wie bereits berichtet lernte am Freitag, 30.05.2025, gegen 22:15 Uhr, eine 17-Jährige mit Wohnsitz südlich von München am Stachusbrunnen zwei junge Männer kennen. Nach einiger Zeit begaben sie sich gemeinsam in eine angrenzende Tiefgarage. Dort wurde sie anschließend vergewaltigt. Am Folgetag wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Da die umfangreichen Ermittlungen des Kommissariats 15 unter Ausschöpfung aller rechtlichen und kriminalistischen Möglichkeiten damals nicht zur Ergreifung der Täter geführt haben, wurde durch Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein richterlicher Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Diese erfolgte am 15.09.2025.
In den Abendstunden des 15.09.2025 meldete sich ein 17-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Landkreis Freising bei einer Polizeidienststelle und gab an, einer der Gesuchten zu sein. Im Anschluss konnte auch die zweite gesuchte Person identifiziert werden. Es handelt sich um einen 15-jährigen Afghanen mit Wohnsitz im Landkreis München.
Nach den umfangreichen polizeilichen Sofortmaßnahmen wurden beide in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München I wieder entlassen, da keine rechtliche Grundlage für einen Untersuchungshaftbefehl vorlag.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 15.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 15-17 Jahre, männlich, afghanisch
- Opfer
- 1 Person, 17 Jahre, weiblich
- Tatort
- Altstadt, München
- Motiv
- Sexuell