Reisender löst Alarm am Flughafen aus: Bundespolizei findet internationalen Haftbefehl gegen 67-Jährigen
Der Niederländer wollte von Mallorca über Frankfurt nach Genf fliegen. Bei der Kontrolle seines Handgepäcks schlug ein Alarm an, die Beamten stellten den Haftbefehl fest.
Ein Alarm an der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt am Main hat zur Festnahme eines 67-jährigen Niederländers geführt. Das Kontrollpersonal zog die Bundespolizei hinzu, nachdem die Überprüfung des Handgepäcks ausgelöst hatte. Der Alarm konnte ohne Hinweis auf eine Gefährdung aufgelöst werden.
Bei der Überprüfung der Person am 21. August stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein internationaler Haftbefehl spanischer Behörden vorlag. Er soll hauptverantwortliches Mitglied einer kriminellen Vereinigung sein, die im Verdacht steht, zwischen 2017 und 2024 Unterschlagungen und Geldwäsche in Millionenhöhe begangen zu haben.
Der Verdächtige habe seine Unternehmensstruktur genutzt, um Gelder aus Investitions- und Darlehensverträgen aus dem Ausland zu transferieren.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 67 Jahre, männlich, niederländisch
- Tatort
- Frankfurt am Main