Illegaler Handel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten
Acht Durchsuchungsbeschlüsse in zwei Apotheken sowie sechs Wohnungen führten gestern zur Sicherstellung von 300 Medikamentenpackungen und knapp 250.000 Euro Bargeld. Die Ermittler gehen einem illegalen Handel mit Abnehmspritzen und Tilidin nach.
Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts Berlin vollstreckten gestern im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin acht Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Betroffen waren zwei Apotheken, eine am Kurfürstendamm in Charlottenburg und eine in der Schloßstraße in Steglitz, sowie die Wohnungen von insgesamt sechs Tatverdächtigen. Die Ermittlungen hatten Hinweise darauf ergeben, dass aus den Apotheken illegal mit rezeptpflichtigen Medikamenten, Hauptsächlich Abnehmspritzen, Antidepressiva und Tilidin, gehandelt worden sein soll.
Neben Mobiltelefonen, elektronischen Speichermedien und schriftlichen Unterlagen konnten auch circa 300 Verpackungseinheiten diverser verschreibungspflichtiger Medikamente, Fremdwährung in diverser Höhe und Bargeld in Höhe von 249.910 Euro beschlagnahmt werden. An dem Einsatz waren insgesamt 133 Polizisten beteiligt. Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.
Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 6 Personen
- Tatzeit
- 12.03.2026
- Tatort
- Kurfürstendamm, Charlottenburg, Berlin
- Motiv
- Drogen
- Schaden
- 249,9k €